Kategorie: Publikationen
IDA hat die zweite Ausgabe seiner Leitfadenreihe zur rassismuskritischen Öffnung veröffentlicht. Die Publikation unterstützt Jugendverbände dabei, rechte Einflussnahme zu erkennen, angemessen zu reagieren und diskriminierungssensible Strukturen langfristig zu sichern. Die Publikation ist online kostenlos abrufbar.
"Straßen erzählen Geschichte(n)" ist ein Bildungsmaterial von "Decolonize Berlin e.V." für Lehrkräfte, Multiplikator:innen und politische Bildner:innen, das dabei unterstützen soll, dekoloniale Bildungsansätze zu stärken. Das Material vermittelt nicht nur Wissen, sondern dient als Werkzeug, um koloniale Bezüge im Unterricht und Alltag zu erkennen, kritisch zu reflektieren und dekoloniale Perspektiven fächerübergreifend in die Unterrichtspraxis einzubringen. Der Berliner Stadtraum wird dabei als Lernort verstanden und aktiv genutzt.
Die neuen Publikationsreihe „Vielfaltblätter“ von ZEOK e.V. richtet sich an pädagogische Fachkräfte und bietet praxisnahe Impulse bei der Arbeit gegen Rassismus. Die erste Ausgabe behandelt, wie Kinder und Jugendliche Migration und Flucht in Deutschland erleben und zeigt Handlungsmöglichkeiten für Bildungsfachkräfte auf.
Das DeZIM Working Paper untersucht das verbreitete Narrativ des "importierten Antisemitismus" in der deutschen postmigrantischen Gesellschaft. Grundlage der Analyse bildet eine repräsentative Befragung des NaDiRa.panels mit 6.295 Teilnehmenden. Das Diskussionspapier steht kostenlos zum Download zur Verfügung.
Der Jahresbericht 2024 der Koordination der Berliner Register gibt einen Überblick der Ergebnisse aller lokalen Registerstellen sowie eine Auswertung für die gesamte Stadt. Der Bericht wurde kürzlich um Beiträge von anderen Meldestellen wie der Dokumentationsstelle Antiziganismus (DOSTA / MIA Berlin), oder der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS) ergänzt. Dieser steht online kostenfrei als Download zur Verfügung.
Wie können lokale Einflüsse von Antisemitismus gezielt und spielerisch für Jugendliche sichtbar und verständlich aufgezeigt werden? Das Medienkompetenzzentrum Lichtenberg bietet hierfür im Rahmen ihres neuen Projekts "Bound to act!" eine Schnitzeljagd durch den Bezirk an, inklusive Begleitmaterial für Fachkräfte. Das Angebot ist kostenfrei.
Seit 1998 untersucht der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest (mpfs) das Medienverhalten Jugendlicher zwischen 12 bis 19 Jahren. Die diesjährige Studie zeigt, dass sich immer mehr Jugendliche auf die Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) verlassen und ihnen die Selbstregulierung im Umgang mit Smartphones schwerfällt. Alle Ergebnisse der Studie stehen als kostenloser Download zur Verfügung.