Kategorie: Publikationen
In dieser Folge des Interkrim-Podcasts ordnet der Professor für Soziale Arbeit und Radikalisierungsforscher Jens Ostwaldt aktuelle Entwicklungen im islamistischen Spektrum ein und beschreibt, welche gesellschaftlichen Faktoren Radikalisierung begünstigen. Er erläutert, welche Ansätze in Prävention und Intervention tatsächlich Wirkung zeigen und wo staatliche und zivilgesellschaftliche Akteurinnen und Akteure noch besser zusammenarbeiten müssen.
Radikalisierung junger Menschen stellt Schule und Jugendhilfe vor komplexe Aufgaben. Die aktuelle KJug-Ausgabe, herausgegeben von der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (BAJ), bietet fachliche Einordnungen und Diskussionsimpulse zur Prävention und Intervention. Die Zeitschrift ist als Einzelheft oder im Abonnement (kostenpflichtig) verfügbar.
Der Leitfaden der Amadeu Antonio Stiftung zeigt, wie zivilgesellschaftliche Initiativen auf rechtsextreme Angriffe reagieren können. Die Publikation unterstützt dabei, Diffamierungskampagnen einzuordnen und praxistaugliche Gegenstrategien zu entwickeln. Der Leitfaden ist kostenlos als PDF-Datei abrufbar.
Das Eintragebuch „Let’s talk about – Antisemitismus“, herausgegeben von der Bildungsstätte Anne Frank, vermittelt Grundlagen zu Judentum sowie historischen und heutigen Erscheinungsformen von Antisemitismus. Faktenkästen, O-Töne, Reflexionsfragen und Handlungsimpulse unterstützen die inhaltliche Auseinandersetzung. Zielgruppe sind alle Interessierten ab 12 Jahren. Das Buch ist zum Preis von 12,99 € erhältlich.
IDA hat die zweite Ausgabe seiner Leitfadenreihe zur rassismuskritischen Öffnung veröffentlicht. Die Publikation unterstützt Jugendverbände dabei, rechte Einflussnahme zu erkennen, angemessen zu reagieren und diskriminierungssensible Strukturen langfristig zu sichern. Die Publikation ist online kostenlos abrufbar.
"Straßen erzählen Geschichte(n)" ist ein Bildungsmaterial von "Decolonize Berlin e.V." für Lehrkräfte, Multiplikator:innen und politische Bildner:innen, das dabei unterstützen soll, dekoloniale Bildungsansätze zu stärken. Das Material vermittelt nicht nur Wissen, sondern dient als Werkzeug, um koloniale Bezüge im Unterricht und Alltag zu erkennen, kritisch zu reflektieren und dekoloniale Perspektiven fächerübergreifend in die Unterrichtspraxis einzubringen. Der Berliner Stadtraum wird dabei als Lernort verstanden und aktiv genutzt.