Jede achte Person – In Deutschland leben rund 10,3 Millionen Menschen mit Behinderung. Deshalb sind Inklusion und der Abbau von Barrieren wichtige Qualitätskriterien politischer Bildungsarbeit. Doch Zugänge zu politischen Bildungsangeboten sind unnötig eng: Materialien sind nicht barrierearm, Bildungsformate gehen von bestimmten Voraussetzungen aus und Menschen mit Behinderungen werden als Adressat:innen zu selten gezielt angesprochen. Hinzu kommt, dass Perspektiven von Bildner:innen mit Behinderungen und/oder Rassismuserfahrung in Teams, Formaten und in der öffentlichen Sichtbarkeit stark unterrepräsentiert sind. So bleibt unsichtbar, wie Ableismus und Rassismus zusammenwirken und wie stark diese Verschränkungen gleichberechtigte Teilhabe und die Wirksamkeit von Bildungsangeboten beeinflussen.
Ein Workshop für Menschen mit und ohne Behinderung:
- Politische Bildner:innen / Teamer:innen / Bildungsreferent:innen im Themenfeld Rassismus
- Koordinator:innen / Projektleitungen / Personalverantwortliche in rassismuskritischen Organisationen
Inhalte:
- Grundwissen zu Ableismus und Rassismus
- Reflexion von Nicht/Behinderung
- Verschränkung von Ableismus und Rassimus an Beispielen
- Werkzeuge für strukturelle Analyse von Diskriminierung
- Handlungsoptionen für die politische Bildung
Wir widmen uns der Frage: Wie gelingt politische Bildung, die Menschenrechte, Inklusion & Rassismuskritik als Grundlage versteht?
Gemeinsam klären wir Begriffe und Wirkweisen von Ableismus und Rassismus im menschenrechtlichen Rahmen und reflektieren Nicht/Behinderung als Positionierungen im Bildungskontext.
Anhand von Praxisbeispielen analysieren wir die Verschränkung von Rassismus und Ableismus. Dafür nutzen wir Werkzeuge der strukturellen Diskriminierungsanalyse, um Barrieren, Routinen, Zuständigkeiten und Ausschlussmechanismen in der eigenen Arbeit sichtbar zu machen.
Zum Schluss entwickeln wir konkrete Handlungsoptionen für den Arbeitsalltag mit Fokus auf diversitätssensible Personalplanung, den Abbau von Barrieren in Räumen und inklusive Kommunikations- und Materialgestaltung.
Weitere Informationen, sowie die Möglichkeit sich anzumelden, sind auf der Webseite von ZEOK e.V. zu finden.




