Im Rahmen der Studienreihe „Soziale Netzwerke, Geschlechterbilder und Werte“, unter anderem durchgeführt von dem Internationalen Zentralinstitut für das Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI), wurden u.a. Jugendliche befragt, die sich selbst als politisch rechtsstehend identifizieren. Es wurde deutlich: Soziale Medien, insbesondere TikTok, spielen für ihre politische Verortung und ihre Weltbilder eine zentrale Rolle. Oftmals fehlt es ihnen an Medienkompetenz und Wissen, um Propaganda zu erkennen oder populistische Aussagen hinterfragen zu können. Wie Jugendliche mit rechtsextremen Inhalten umgehen und Wege finden, selbst widersprüchliche Zusammenhänge, wie beispielsweise Migrationsfeindlichkeit bei eigenem Migrationshintergrund, in ihre Identitätskonstrukte einzubauen, wird in diesem Vortrag von der Leiterin des IZI, Dr. Maya Götz, zusammenfassend vorgestellt.
Für die Studienreihe wurden auch gezielt Videos produziert, die die Werte rechtsorientierter Jugendlicher aufgreifen, die Ästhetik rechtsextremer TikTok-Clips nutzen, sie aber inhaltlich um prosoziale und prodemokratische Werte erweitern. Ob das bei rechten Jugendlichen ankommt, erfahrt ihr bei dieser Online-Veranstaltung. Alle Infos zur Studie sind auf der Webseite der MaLisa Stiftung zu finden.
Weitere Informationen sind auf der Webseite der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) zu finden.




