Beim dritten Fachtag der Reihe „Schule als Schutzraum“ steht in diesem Jahr die Stärkung pädagogischer Wirksamkeit im Mittelpunkt. Im Fokus stehen verschiedene Diskriminierungsformen im Schulalltag, insbesondere Mehrfachdiskriminierung, sowie die Frage, wie deren Abbau Ressourcen für Schüler und pädagogische Fachkräfte schaffen kann. Ziel der Fachtagsreihe ist es, Schule für alle zu einem sicheren Ort für Entwicklung und Entfaltung zu machen und Raum für Wissenserwerb, Reflexion und Austausch zu bieten.
Den Auftakt bildet eine Keynote von Olenka Bordo Benavides zum methodischen Dreischritt „Wahrnehmung – Haltung – Handlung“. Anschließend stehen drei Workshops zur Auswahl:
- „Raum für Elternperspektiven in dialogischen Settings“ mit Stefanie Woschniok und Zeinab Khalife
- „Intersektionalität – Hä? Ein Workshop zum Erleben, Verknüpfen und Verstehen“ mit Yili Rojas
- „Den Nahostkonflikt besprechbarer machen“ mit Horst Peter Gerlich
Die Workshops bieten fachliche und praktische Impulse zu dialogischer Zusammenarbeit mit Eltern, Intersektionalität sowie zum Umgang mit dem Nahostkonflikt in pädagogischen Kontexten. Dabei geht es auch darum, die eigene Praxis zu reflektieren und konkrete Handlungsmöglichkeiten für den Schulalltag kennenzulernen.
Die Veranstaltung ist in deutscher Lautsprache und der Veranstaltungsort ist rollstuhlgerecht zugänglich.
Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung über das BLiQ-Portal gibt es auf der Website der Anlauf- und Fachstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen in Lichtenberg.
Bei Rückfragen zum Fachtag können Sie sich an antisemitismusbeauftragter@lichtenberg.berlin.de wenden.




