Junge Menschen sind heutzutage täglich Desinformation, Hassrede und verbaler Gewalt ausgesetzt. Zunehmende gesellschaftliche Polarisierung und die Rückkehr ausgrenzender Diskurse stellen Schulen, Lehrkräfte und Jugendliche – in Deutschland wie in Polen – vor neue Herausforderungen.
Die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und dem Zweiten Weltkrieg sowie die Analyse nationalsozialistischer Propaganda können helfen, Mechanismen von Manipulation, Stereotypisierung und Hass besser zu verstehen. So gewappnet, können Jugendliche ihnen bewusst entgegentreten und aktiv an einer offenen, demokratischen und diskriminierungsfreien Gesellschaft mitwirken.
Programm
- Besuch des ehemaligen Konzentrationslager Stutthof und Kennenlernen des pädagogischen Angebots der Gedenkstätte
- Methoden zur Durchführung deutsch-polnischer Projekte an Erinnerungsorten und Gedenkstätten
- Diskussion über aktuelle Formen von Propaganda und Hassrede und Erarbeitung von Zugängen für die pädagogische Arbeit mit Jugendlichen,
- Unterstützung bei der Entwicklung und Vorbereitung eigener Austauschprojekte
- Raum für Erfahrungsaustausch.
Das Seminar richtet sich an Lehrkräfte, die im deutsch-polnischen Schüleraustausch aktiv sind.
Die Teilnahmegebühren liegen bei ca. 80 Euro. Eine Anmeldung ist bis zum 15. Mai über diesen Link möglich.


