In den letzten Jahrzehnten haben junge Menschen weltweit gezeigt, dass sie aktiv an der Gestaltung unserer Zukunft teilhaben wollen. Politische Bewegungen der Generation Z in Afrika, Europa und Amerika setzen sich mit Nachdruck gegen Machtmissbrauch, Klimakrise und Ungleichheit ein. Ihre Botschaft ist klar: Die Jugend ist mit der bisherigen ‘Betreuung’ ihrer Zukunft unzufrieden.Viele junge Menschen wollen nicht länger Zuschauer:innen sein. Doch die Generation Z steht sowohl in den alten Industrieländern des überkommenen, unter Konkurrenzdruck geratenen Zentrums als auch in vielen Ländern der “Peripherie” vor der neuen Situation, dass es ihnen ohne tiefgreifende gesellschaftliche Veränderungen mehrheitlich wirtschaftlich und sozial schlechter gehen wird, als ihren Eltern. Diese neue Situation nährt nicht nur das Streben nach partizipationsorientierten und solidarischeren Veränderungen der Weltgesellschaft, sondern auch Resignation, aber bei vielen auch Zustimmung zu autoritären und rassistischen, suprematistischen Krisenlösungsversprechen: Ein “First” für die vermeintlich eigene Gemeinschaft gegen die “viel zu vielen” Anderen.
Dieses widersprüchliche Streben nach Veränderung, besonders stark in Afrika, ist Teil einer globalen Entwicklung. Die Welt befindet sich im Wandel: Machtverhältnisse verschieben sich, etablierte Regeln wanken, und der Wettbewerb um Ressourcen erzeugt neue Spannungen – selbst unter ehemaligen Verbündeten. Amerika, Europa und Asien konkurrieren um Afrika, um ihren Bedarf an Rohstoffen und natürlichen Ressourcen zu sichern. Gleichzeitig sind viele afrikanische Länder weiterhin gezwungen, die Last hoher Schulden zu tragen.
Doch genau in diesem Kontext liegt eine große Chance. Afrika kann eine zentrale Rolle beim Aufbau einer nicht nur neuen, sondern auch besseren Weltordnung spielen – vorausgesetzt, die Solidaritätsorientierten der jungen Generation finden wirksame Wege, sich Gehör zu verschaffen und mitzuentscheiden.
Zu Gast sind:
Frau Edith Kiami: News and current affairs, East Africa correspondent Deutsche Welle
Frau Leonie Back: Mitglied des Landesvorstandes der Grünen Jugend Berlin und Delegierte in der Bundesarbeitsgemeinschaft Globale Entwicklung der Grünen
Herr Blaise Mbuh: Media Pedagogue, Filmproduzent und Gründer des ”Bamenda Film School” in Kamerun
Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (angefragt)
Diese Veranstaltung ist gefördert von Engagement Global aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Anmeldungen bis zum 21. April 2026 unter: office@bea-ev.org. Bitte geben Sie in der Mail an, ob sie live oder via Zoom teilnehmen möchten.
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