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Konferenz: Verbinden statt Spalten

15.06.2026 um 15:00 - 17:45
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Am 15. und 16. Juni veranstalten kultur_formen und die Landesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung Berlin e.V. gemeinsam mit der Heinrich-Böll-Stiftung eine zweitätige Konferenz, bei der Fachkräfte im Umgang mit gesellschaftlichen Spannungsfeldern bestärkt werden sollen. Speziell geht es um das Thema Queerfeindlichkeit vor dem Hintergrund zunehmender queerfeindlicher Haltungen in der Gesellschaft. Die Teilnahme ist kostenlos.

Das Vertrauen junger Menschen in demokratische Strukturen schwindet, während rechte Positionen zunehmend normalisiert werden und Gewalt immer häufiger als gesellschaftsfähig wahrgenommen wird. Diskriminierung, Antisemitismus, antimuslimischer Rassismus, Queerfeindlichkeit und rechte Erzählungen gewinnen an Sichtbarkeit und Akzeptanz – nicht nur im öffentlichen Raum, sondern auch in Schule, Familie und digitalen Lebenswelten junger Menschen.

Bildungs- und Kulturorte wie Schulen, Theater und Einrichtungen der kulturellen Bildung stehen daher vor der dringenden Aufgabe, Räume zu schaffen, die solidarisch, inklusiv und handlungsfähig bleiben – Orte, an denen junge Menschen Demokratie als wertvoll und zukunftsfähig erleben können.

Die Konferenz „Verbinden statt Spalten“ am Theater an der Parkaue versteht sich als Reaktion auf diese gesellschaftlichen Entwicklungen. Sie bringt Kulturschaffende, Lehrer*innen, Sozialarbeiter*innen, Pädagog*innen und Künstler*innen zusammen und eröffnet Räume für Austausch, kritische Reflexion und gemeinsames Handeln – über institutionelle und fachliche Grenzen hinweg. Ziel ist es, Sicherheit im Umgang mit gesellschaftlichen Spannungsfeldern zu gewinnen, Jugendliche zu stärken und ein reflektiertes sowie solidarisches Positionieren zu fördern.

Die kommenden zwei Ausgaben der Konferenz entstehen in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung. In der ersten gemeinsamen Ausgabe steht das Thema Queerfeindlichkeit – vor dem Hintergrund zunehmender queerfeindlicher Stimmungen und Haltungen in vielen gesellschaftlichen Bereichen – im Fokus. Im Zentrum stehen Fragen danach, wie Queerfeindlichkeit erkannt werden kann, wie sie wirkt und welche Strategien und Handlungsoptionen ihr entgegenwirken können. Das Programm umfasst Impulse, Tischgespräche und Workshops. Eingeladen sind Akteur*innen aus Bildung, Kultur, Wissenschaft und Zivilgesellschaft.

Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos. Lehrer*innen haben zudem die Möglichkeit, sich die Teilnahme als Fortbildung anrechnen zu lassen. Eine Anmeldung ist per Mail an service@parkaue.de oder per Telefon (030) 55 77 52 52 möglich.

Weitere Informationen zum Programm finden Sie auf der Website von Kubinaut.

Kontakt
kultur_formen
E-Mail: info@kulturformen.berlin
Tel.: (030) 30 30 444 49
Web: www.kulturformen.berlin

Quelle: www.kubinaut.de/event/verbinden-statt-spalten (10.06.2026)

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