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Netzwerkveranstaltung: Islamismusprävention im Spannungsfeld von Religionskritik und (Anti-)Rassismus

15.10.2026 um 16:00 - 19:00 - Weitere Informationen & Anmeldung

Lehrkräfte stehen im Umgang mit religionsverbundenen Konflikten häufig vor einer doppelten Herausforderung. Einerseits müssen religiös begründete Überlegenheitsvorstellungen, autoritäre Positionierungen sowie Zugehörigkeits- und Konformitätsdruck erkannt und kritisiert werden können. Andererseits besteht die berechtigte Sorge, Schüler:innen zu diskriminieren, gesellschaftlichen Rassismus zu übersehen oder rassistische Deutungen zu reproduzieren. Der Workshop entwickelt Kriterien, um beide Anforderungen gemeinsam zu bearbeiten.

Die Fortbildung beschäftigt sich unter anderem mit folgenden Fragen:

  • Was macht Rassismus aus und wie unterscheidet er sich von begründeter Kritik?
  • Wie lässt sich Religion kritisieren, ohne religiöse Schüler:innen abzuwerten?
  • Wann können auch gut gemeinte antirassistische Ansätze zu unterschiedlichen Maßstäben oder niedrigen Erwartungen führen?
  • Wie lassen sich islamistische Positionierungen im Schulalltag erkennen und pädagogisch bearbeiten?

Anhand konkreter schulischer Situationen werden Kriterien für eine differenzierte Einordnung entwickelt. Die erarbeiteten Unterscheidungen werden mit Blick auf den Schulalltag auf ihre Tragfähigkeit geprüft. Ziel ist es, die Urteilssicherheit bei der Einordnung religionsverbundener Konflikte und islamistischer Positionierungen zu stärken und daraus begründete pädagogische Handlungsmöglichkeiten abzuleiten.

Kontakt
DEVI – Verein für Demokratie und Vielfalt in Schule und beruflicher Bildung e.V.
Ansprechperson: Martin Brandt
E-Mail: martin.brandt@devi.berlin
Web: www.demokratieundvielfalt.de

Quelle: www.demokratieundvielfalt.de (28.09.2026)

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