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Übersehen und betroffen – Mädchen* und Radikalisierung

25.04.2024 - 26.04.2024 - Weitere Informationen & Anmeldung

Was braucht es für eine gender­reflektierte und mädchen*orientierte Radikalisierungs­prävention? Dieser Frage möchte der cultures interactive e.V. gemeinsam mit den Teilnehmenden in einer zweitägige Fortbildung nachgehen.

Details

Beginn:
25.04.2024
Ende:
26.04.2024
Webseite:
Weitere Informationen & Anmeldung

Veranstaltungsort

Berlin
Berlin, Google Karte anzeigen

Mädchen* und junge Frauen* werden in ihren extremistischen Haltungen und gewalt­tätigem Handeln oft übersehen. Gerade bei Polizei und Sicherheits­behörden bleiben sie häufig „unter dem Radar“, da ihr Handeln weniger im öffentlichen Raum stattfindet. Deswegen ist eine zentrale Frage, was es für eine gender­reflektierte und mädchen*orientierte Prävention braucht, bei der junge Frauen*, die sich radikalisieren, nicht übersehen werden, deren gegebenenfalls erhöhte Benach­teiligungen dennoch sach­gerecht einbezogen werden können. Außerdem stellt sich die Frage, wie das Zusammen­wirken von Fachträgern der Präventionsarbeit mit Polizei und Sicherheits­behörden durch einen mädchen*­orientierten und diskriminierungs­sensiblen Blick gut gelingen kann.

In einer zweitägigen Fortbildung von cultures interactive e.V. werden Genderaspekte in der Radikalisierung sowie mädchen*­orientierte Hinwendungs­motive und Rollenangebote in islamistischen Kontexten mit einer vergleichenden Perspektive auf Frauen*/Mädchen* im Rechtsextremismus vorgestellt. Darüber hinaus geht es um die Frage, wie weibliche Personen für extremistische Szenen aktiv werden und in welcher Weise sie auch gewalt­tätig in Erscheinung treten. Diskriminierungs­erlebnisse, von denen muslimisch gelesene Mädchen* betroffen sind, werden im Kontext anderer Hinwendungs­faktoren zum Islamismus besprochen und der Frage nachgegangen, wie die Polizei Musliminnen* systematisch und situativ vor bedrohlichen Erlebnissen schützen kann. Dabei wird auch die eigene Rolle betrachtet: Die Teilnehmenden erarbeiten Möglichkeiten für konstruktive Hilfe­stellungen im öffentlichen Raum, die seitens der Polizei mitgeleistet werden können, um situations­bezogenen Auswirkungen von gesellschaft­lichen Benachteiligungs- und Frustrations­erfahrungen entgegen­zuwirken. Zudem werden Kommunikations- und Deeskalations­strategien vorgestellt und durch spezifische Methoden­grundsätze des deeskalierenden Auftritts bei gleichzeitiger Wahrung der persönlichen Präsenz vermittelt.

Die Fortbildung findet statt im Rahmen des Projekts M*IA – Mädchen im Austausch und wird von der Berliner Landes­kommission gegen Gewalt gefördert. Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie in der Ausschreibung.

Kontakt
cultures interactive e.V.
Verein zur interkulturellen Bildung und Gewaltprävention
E-Mail: info@cultures-interactive.de
Tel.: (030) 60 40 19 50
Web: www.cultures-interactive.de

Quelle: www.cultures-interactive.de (15.02.2024)

Logo des cultures interactive e.V.- Links eine hellblauer Kreis mit den Initialien c i als weisse schrift innerhalt des Kreises. Rechts daneben ein Schriftzug: cultures interactive - Verein zur interkulturellen Bildung und Gewaltprävention e.V.
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