Die Fortbildung richtet sich an Akteur:innen mit Beratungsfunktion in und um Schulen und unterstützt dabei, rassistische Diskriminierung im schulischen Kontext sicherer zu erkennen, einzuordnen und Handlungsmöglichkeiten für Interventionen zu erweitern. Ziel ist es, mehr Handlungssicherheit im professionellen Umgang mit Diskriminierungsfällen zu erlangen.
Die Fortbildung arbeitet mit einem Methodenmix aus Impulsvorträgen, interaktiven Einheiten, Erfahrungsaustausch und Gruppenarbeiten. Die unterschiedlichen Perspektiven und Erfahrungswerte der Teilnehmenden werden dabei gezielt einbezogen. Dadurch wird der Austausch zwischen schulischen und außerschulischen Akteur:innen gefördert und die Zusammenarbeit als wichtiger Bestandteil diskriminierungskritischer Praxis gestärkt.
Inhalte der drei Module:
- Das Basismodul führt in den Themenkomplex Rassismus und dessen Wirkmechanismen im Schulkontext ein.
- Das Praxismodul vermittelt juristische Grundlagen sowie Kompetenzen zur Differenzierung rassistischer Diskriminierungsfälle.
- Das Vertiefungsmodul behandelt diskriminierungskritische Schulentwicklung, den Umgang mit Widerständen sowie Selbstschutz für Beratende.
Die Teilnahme an der Fortbildung ist kostenfrei. Reise- und Übernachtungskosten können nicht übernommen werden. Für den Erhalt eines Zertifikats ist die Teilnahme an allen drei Veranstaltungstagen verpflichtend. Weitere Informationen zur Fortbildung sowie die Möglichkeit zur Anmeldung (bis zum 12. März 2026) erhalten Sie auf der Projektwebseite von Bildungslücke_Rassismus.



