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Rechtsextremismus & gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit – Wo steht die politische Bildung?

07.01.2026 um 16:00 - 18:00, 14195 Berlin - Weitere Informationen & Anmeldung

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Politische Bildung in der postmigrantischen Gesellschaft" lädt die Berliner Landeszentrale für politische Bildung Interessierte ein, an einem Impulsvortrag von Prof. Dr. Sabine Achour (FU Berlin) über die aktuelle "Mitte-Studie" der Friedrich-Ebert-Stiftung teilzunehmen. Die Teilnahme ist kostenlos.

Veranstaltungsort

Die aktuelle Mitte-Studie 2024/25 zeigt erneut, dass menschen- und demokratiefeindliche Einstellungen in der Gesellschaft tief verwurzelt sind. Auch in Bezug auf Bildung und Schule sind autoritäre Vorstellungen weit verbreitet. Was bedeutet dies für das Ziel von politischer Bildung allgemein und in Bezug auf Schule im Besonderen? Wie kann angesichts dieser Befunde Demokratie- und Handlungsfähigkeit in einer offenen Gesellschaft gefördert werden? Den Impuls zur Diskussion gibt Prof. Dr. Sabine Achour, FU Berlin. Der Link zur kostenlosen Anmeldung sowie weitere Informationen befinden sich auf der Webseite der Berliner Landeszentrale für politische Bildung.

Diese Veranstaltung ist Teil der Veranstaltungsreihe „Politische Bildung in der postmigrantischen Gesellschaft“, die von der Berliner Landeszentrale für politische Bildung in Zusammenarbeit mit der Freien Universität Berlin veranstaltet wird. In dieser wird beleuchtet, wie die politische Bildung auf diese Veränderungen reagieren muss. Denn indem sie diese Themen behandelt, wird sie selbst zu einem Akteur in den gesellschaftlichen Aushandlungsprozessen. Folgende Fragen stehen im Raum:

  • Wie können junge Menschen mit Migrationsgeschichte politisch besser beteiligt werden?
  • Wie können Rassismuskritik und Antisemitismuskritik in der Bildungsarbeit umgesetzt werden?
  • Wie positioniert sich die politische Bildung zu Themen wie Rechtsextremismus und Antifeminismus?
  • Welche Rolle spielen historische Prägungen, und wie können inklusive Ansätze für die politische Erwachsenenbildung entwickelt werden?

Die zwölfteilige Reihe bietet einen Raum für Reflexion und Diskussion, um die Rolle und die Herausforderungen der politischen Bildung in einer vielfältigen Gesellschaft zu erörtern:

  • 17.12.2025 | Politische Bildung kann nicht neutral sein
  • 14.01.2026 | Herausforderung Antifeminismus auf TikTok – Handlungsfähigkeit von Jugendlichen mit politischen Bildungsangeboten stärken
  • 21.01.2026 | Institutioneller Antiziganismus in Berlin: Erscheinungsformen und Erfahrungen aus der Bildungsarbeit
  • 28.01.2026 | Ansätze einer communities-orientierten politischen Erwachsenenbildung
  • 04.02.2026 | Zwischen „Nie wieder“ und „Deutschengrundrechten“ – Inklusion und Exklusion durch Verfassungsrecht in der Postmigrationsgesellschaft
  • 11.02.2026 | Antisemitismus, Rassismus und Nahost als Themen der politischen Bildung

Die einzelnen Veranstaltungen werden von Prof. Dr. Sabine Achour (Freie Universität Berlin) und Thomas Gill (Berliner Landeszentrale für politische Bildung) moderiert. Die Veranstaltungen können kostenlos sowie separat voneinander gebucht und besucht werden. Weitere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen befinden sich auf der Webseite der Berliner Landeszentrale für politische Bildung.

Kontakt
Berliner Landeszentrale für politische Bildung
Ansprechperson: Thomas Gill
E-Mail: thomas.gill@senbjf.berlin.de
Tel.: (030) 902 274 961
Web: www.berlin.de/politische-bildung

Quellen: www.berlin.de/rechtsextremismus-gruppenbezogene-menschenfeindlichkeit | www.berlin.de/veranstaltungen-der-berliner-landeszentrale (15.12.2025) 

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