Der Konflikt zwischen Israel und den Palästinenser:innen sorgt wie kein zweiter internationaler Konflikt für Streit in Freundeskreisen und Familien, aber auch in Bildungseinrichtungen. Er berührt das Leben vieler Menschen, ob mit palästinensischer, arabischer oder jüdischer Familiengeschichte. Auch für Personen ohne familiäre oder biografische Bezüge zur Region ist der Konflikt ein besonders emotionales Thema.
Über zwei Jahre nach dem 7. Oktober 2023 und unter dem Eindruck der immer noch extrem angespannten Lage in Gaza stellt sich erneut die Frage: Wie kann es gelingen, in Zeiten der scheinbar grenzenlos eskalierten Gewalt, der Verhärtung und des Schmerzes trotzdem weiter über Israel und Palästina zu sprechen?
Diese Handreichung will Anregungen dafür bieten, wie das Gespräch über Israel und Palästina wieder aufgenommen werden kann – empathisch, informiert und allem Schmerz zum Trotz. Sie möchte Pädagog:innen darin bestärken, den Nahostkonflikt im Unterricht und im schulischen Alltag aufzugreifen.