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Projektförderung von ComE In

Der Migrationsrat Berlin e.V. (MRB) ruft im Rahmen des Projekts ComE In – Community, Empowerment, Intersektional migrantische und BIPOC Selbstorganisationen zur Einreichung von Projektvorhaben mit LSBTINQA*+ -Schwerpunkt für das Förderjahr 2024 auf. Bis zum 01. März können bis zu 10.000€ für eine Projektförderung beantragt werden.

Die Projektförderung setzt erstmals einen thematischen Schwerpunkt und ruft Projekte dazu auf, insbesondere Anträge zu den Themen Umverteilung und sozialer Status in queeren migrantischen und BIPOC Communities.

Ziel von ComE In ist es, sexuelle und geschlechtliche Vielfalt in migrantischen und BIPOC Communitys zu stärken und wahrnehmbarer zu machen. Die Ausschreibung richtet sich an migrantische und BIPOC (LSBTINQA*+) Organisationen, die ein Projekt für migrantische und BIPOC (LSBTINQA*+) oder gegen LSBTINQA*-Feindlichkeit entwickeln und umsetzen möchten.

Ein wichtiger Grundsatz von ComE In lautet: „Von der Community – für die Community“. Die Stärkung von Communitys mit migrantisch-diasporischen Biografien sowie der Einbezug ihrer Perspektiven zu sexueller und geschlechtlicher Vielfalt stehen dabei im Vordergrund. Leitfragen für eine Projektentwicklung können beispielsweise sein:

  • Wie schaffen wir Räume, die auch für LSBTINQA*+ aus unseren Communitys sicherer sind?
  • Wie schaffen wir Zugang zu Räumen?
  • Welche Angebote für LSBTINQA*+ mit migrantisch-diasporischen Biografien fehlen in unseren Communitys?
  • Welche Vorstellungen von nicht-heteronormativer sexueller und geschlechtlicher Vielfalt existieren in der Geschichte oder Tradition unserer Communitys?

Die Projektideen sollen sich einem der folgenden Bereiche zuordnen lassen:

  • Erhöhung der Sichtbarkeit und Empowerment von BIPOC LSBTINQA*+ und/oder LSBTINQA*+ mit Migrations- und Geflüchtetenbiografien
  • Strukturaufbau: Aufbau oder Erweiterung bestehender Angebote mit LSBTINQA*-Inhalten innerhalb migrantisch-diasporischer Organisationen
  • Sensibilisierung und Abbau von LSBTINQA*-Feindlichkeit

Voraussetzung ist, dass die Bewerber:innen in Berlin leben und das Projekt in Berlin stattfindet. Weitere Förderkriterien sind die Umsetzbarkeit des Projekts, Nachhaltigkeitsaspekte und die Erreichbarkeit der Zielgruppe(n). Es werden nur Organisationen, Initiativen, Kollektive und Gruppen gefördert, keine Projekte von Einzelpersonen. Insbesondere werden Gruppen aufgerufen, die in prekären finanziellen Lebenslagen sind. Projektideen, die mit Communityansätzen arbeiten und sich mit Rassismus und mehrdimensionaler Diskriminierung auseinandersetzen, sind ausdrücklich erwünscht.

Projekte können sich für eine Förderung von 1.000-10.000€ bewerben. Die Antragsfrist endet am 01. März. Die Projekte müssen im Zeitraum vom 02. Mai bis zum 31. Oktober 2024 durchgeführt werden. Weitere Informationen zum Förderprogramm und der Antragstellung finden Sie in der Ausschreibung.

Kontakt
Migrationsrat Berlin e.V.
E-Mail: come-in@migrationsrat.de
Tel.: (030) 616 587 55
Web: www.migrationsrat.de

Quelle: www.migrationsrat.de (14.02.2024)

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