Die folgenden sieben Aspekte gemeinwohlorientierter Raumentwicklung bilden als Orientierungsrahmen eine Grundlage für die Bewertung der Einreichungen zum diesjährigen Preis. Wenn nicht alle Aspekte durch Ihr Projekt bearbeitet werden oder wurden, ist das kein Ausschlusskriterium.
- Gemeinwohlorientierung: Das Projekt wirkt über Einzelinteressen hinaus und leistet einen langfristigen sozial-ökologischen Beitrag für die (Stadt-)Gesellschaft. So fördert es beispielsweise die Nachbarschaft und den sozialen Zusammenhalt
- Ressourcenschonung: Das Projekt arbeitet mit dem Baubestand und setzt – wo möglich – auf Neunutzung, Wiederverwendung und Umnutzung von Anlagen, Gebäuden und ihren Bauteilen
- Kreativität und Innovationsgehalt: Das Projekt geht mutig neue Wege und zeigt kreative Ansätze und Lösungen im Umgang mit Raumpotenzialen
- Ko-produktive Prozesse: Im Projekt arbeiten mehrere Akteure*innen mit unterschiedlichen Hintergründen und vielfältigen Perspektiven zusammen. Es werden aktiv Zugänge für unterschiedliche Zielgruppen geschaffen
- Strukturelle Veränderungen und neue Allianzen: Das Projekt schafft neue Strukturen und verbindliche Kooperationsmodelle. Dies können beispielsweise gemeinwohlorientierte Betreibermodelle, Nutzungsgemeinschaften oder gemeinschaftliche Eigentumsmodelle sein
- Wissensaufbau und -transfer: Das Projekt sammelt gezielt Erfahrungen, macht eigenes Wissen für andere Kontexte nutzbar und sorgt dafür, dass es weitergegeben wird
- Wirkungsorientierung: Das Projekt zielt darauf ab, langfristige gesellschaftliche Wirkungen zu erzeugen und kann dies plausibel darstellen
Alle weiteren Informationen sowie die Möglichkeit zur Bewerbung bis zum 28. April 2026 finden Sie auf der Webseite der Hans Sauer Stiftung.